Zu spät, nicht durchdacht, sinnbefreit

03.05.2019

So in etwa könnte man das Vorgehen von Oberbürgermeister Dr. Kämpfer (SPD) in der gesamten Angelegenheit „Luftverschmutzung am Theodor-Heuss-Ring“ beschreiben, erklärt der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Stefan Kruber.

Während SPD-Mann Kämpfer auf Geheiß vor zwei Jahren noch durch die Ausschüsse der Landesregierung tingelte und dort statt der von ihm erwarteten Lösungsvorschläge nur Kritik an der Bundesregierung vorzutragen vermochte, mahnte die Kieler CDU-Ratsfraktion bereits konkrete technische Lösungsvorschläge gegen die erhöhten Stickoxid-Werte am Theodor-Heuss-Ring an.

Sämtliche CDU-Ideen wurden jedoch von SPD-Mann Kämpfer damals ignoriert bzw. die erforderlichen und beschlossenen Gutachten für technische Maßnahmen bis heute nicht durchgeführt.

Dafür diente u.a. das Argument, technische Lösungen hätten einen zu langen zeitlichen Vorlauf. Dieser Vorlauf hätte bei zeitnaher Umsetzung zu einem ganz anderen heutigen Status Quo geführt: Eine moderne Absaugtechnik wäre am Theodor-Heuss-Ring einsetzbar, weitere unterstützende verkehrliche Maßnahmen vermutlich nur in geringem Umfang z.B. in Form von Geschwindigkeitsbegrenzungen notwendig.

Stattdessen setzte Kiels SPD-Oberbürgermeister auf rein verkehrliche Maßnahmen, was nun zu einem großflächigen Chaos in betroffenem Gebiet und bereits nach kurzer Zeit zu enormen Umsatzeinbußen für die betroffenen Gewerbetreibenden und zu großen Belastungen der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der örtlichen Dienstleister führt.

Die CDU-Ratsfraktion hat deshalb mehr als Verständnis für den „geballten Frust am Theodor-Heuss-Ring“ der Geschäftsleute und Anwohner und Anwohnerinnen und steht gern für Gespräche bereit.