CDU-Ratsfraktion begrüßt Engagement des Landes für Brennpunktschulen

16.04.2019

Nachdem sich die ehemalige Küstenkoalition aus SPD, GRÜNE und SSW immer weiter aus der Schulsozialarbeit zurückgezogen hat, begrüßt der stellv. Fraktionsvorsitzende und jugend- und sozialpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Jan Wohlfarth, den jetzt auf Landesebene vorgenommenen Richtungswechsel. Die Kommunen mussten unter der Küstenkoalition zu oft für das Land einspringen.

Da das Bildungsbonusprogramm der CDU-Ratsfraktion im Detail noch nicht bekannt ist, kann noch nicht gesagt werden, wo die Kommunen entlastet werden. Die CDU-Ratsfraktion fordert jedoch, dass die Entlastungen nicht dazu genutzt werden, den Haushalt zu konsolidieren, sondern die Mittel verwendet werden, um in der Schulsozialarbeit nachzusteuern. Als Beispiele seien genannt:

- Verstetigung der Projekte mit den freien Trägern
- Aufstockung der Mittel und Initiierung eines zweiten Schulabsentismus-Projektes
- Verstärkung der Schulsozialarbeit an den Gymnasien

Zudem fordert die CDU-Ratsfraktion, dass die freien Träger bei der Schulsozialarbeit stärker eingebunden werden und ebenfalls die Möglichkeit haben, Stellen zu übernehmen. Freie Träger können durch ihr Know-how viel dazu beitragen, die Schulsozialarbeit erfolgreich zu gestalten. Die Verwaltung und die Kooperation aus SPD, GRÜNE und FDP muss sich hier endlich bewegen, so Wohlfarth abschließend.

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